Am 07. März 2019 besuchten die Schüler/-innen der 1BK und 1DK die Stadt Salzburg und lernten sie aus neuen Blickwinkeln kennen. Begonnen hatte dies schon bei der Ankunft, als wir bei einem Kontrast aus Bergpanorama und modernen Bauten den Weg zum Schauspielhaus Salzburg antraten und die Stadt selbst aus der urbanen, aber auch altstädtischen Perspektive sahen.


Angekommen im Schauspielhaus wurde uns eine Aufführung von „Die Physiker“ nach Franz R. Dürrenmatt geboten. Es war ein groteskes Schauspiel, welches von drei Irren erzählt, die sich für Physiker halten, es zum Teil auch sind, und nacheinander eine Krankenschwester erdrosseln. Mittels beeindruckenden Schauspiels, bescheidener, aber völlig ausreichender Kulisse und begnadeter Erzählweise gelang es den Zuschauerinnen und Zuschauern, eine gewisse Empathie gegenüber den einzelnen Charakteren zu entwickeln, was ein spannendes Mitfühlen ermöglichte. Gekrönt wurde die Tragikomödie durch eine ernste Wendung am Ende, die dem Satz - „Genie und Wahnsinn liegen so nah beieinander“ - mehr als gerecht wurde.

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Wir, die Schülerinnen und Schüler der 3AK besuchten am Donnerstag, 14.Februar 2019, zunächst den Blindenverband Linz, wo wir - völlig in Dunkelheit gehüllt - die neue Erfahrung machten, frisches Gebäck mit verschiedenen Köstlichkeiten zu bestreichen oder Getränke, ohne zu verschütten, in Tassen einzuschenken, was nicht immer ohne kleine Zwischenfälle klappte. So erlebten wir, wohlbehütet begleitet, sehr lebensnah die Welt der Blinden, deren Einschränkungen im alltäglichen Leben, aber auch deren unglaubliche Kompetenzen.  Gleichzeitig konnten wir für uns selbst spüren, wie wir selbst auch unsere Welt mit sehr unterschiedlichen Sinnen, allem voran dem Sehsinn, wahrnehmen und wie es wäre, eben diesen plötzlich zu verlieren.

 

Anschließend erhielten wir eine sehr informative und sachlich-kompetente, gleichzeitig aber auch immer wieder emotional berührende Führung durch den Limonistollen Linz, der, einst als Wein- und Bierkeller genutzt, während des Zweiten Weltkrieges zu riesigen, kilometerlangen Luftschutzstollen ausgebaut wurde. So wurden wir an die Lebenswelt der ortsansässigen Zivilbevölkerung, der Trümmerfrauen und ausgebeuteten KZ-Häftlinge, die für den Bau des Stollens herangezogen wurden, sanft herangeführt. Und während auch die aufkommende Kälte zunehmend in unsere Knochen kroch, konnten wir sehr eindrucksvoll nachempfinden, wie es für die Menschen, die damals mit dem Linzer Limonistollen sehr unterschiedlich in Berührung kamen, wohl sein musste. Insbesondere zeigte uns Frau Stadlbauer sehr eindrucksvoll auf, wie wenig doch ein Menschenleben damals wert war, wie sehr Menschen plötzlich ihrer Würde beraubt wurden, wie damals immenses menschliches Leid durch Gewaltherrschaft und Krieg entstand und wie einfach es doch war, auf Menschen schlichtweg zu „vergessen“. Diese Führung bot uns allen die einmalige Gelegenheit, sich der eigenen Linzer Historie ein Stückchen bewusst zu werden!

 

Wir danken beiden Organisationen für diesen eindrucksvollen Vormittag, der in uns allen sicherlich einen nachhaltigen Eindruck hinterließ!

 

Mehrere Klassen der HAK Auhof besuchten am Donnerstag, 20.Dezember 2018, das Theaterstück „Romeo und Julia“ – eine Tragödie, welche von William Shakespeare im 16.Jahrhundert verfasst wurde – in der Tribüne Linz. Sowohl uns Schülerinnen bzw. Schülern als auch den Lehrkräften wurde an diesem Tag die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen, geboten. Die bittersüße Geschichte des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur wurde durch die minimalistische und nahezu farblose Gestaltung des Bühnenbildes bekräftigt und visualisierte den Ausdruck der negativen Emotionen der Familien sowie deren gewaltbereite Auseinandersetzungen als auch die schier unendliche, naive Liebe der beiden Jugendlichen für einander.

 

Zugleich lockerten die kleinen Späße der Schauspieler, welche gut überlegt platziert waren, das doch sehr tragische und düstere Stück für uns Besucher auf. Obwohl die Uraufführung dieser Tragödie schon einige Jahrhunderte zurückliegt, schuf Shakespeare mit diesem Stück eine Aussage, die nie veraltern wird. Vor allem Jugendliche, wie wir es sind, können über diese stets aktuelle Thematik nachdenken, diskutieren als auch die Geschehnisse mit unseren eigenen Handlungen und Leben noch immer vergleichen.

Am 12. Februar 2019 lief die Abgabefrist für die Erasmus+ Projekte des kommenden Schuljahres ab und wir freuen uns bekanntzugeben, dass unsere Schule um EU-Finanzierung für unser Projekt WORK EXPERIENCE ABROAD 2019/20 angesucht hat.


Wegen der gegenwärtigen politischen Unsicherheit rund um den Brexit haben wir uns dazu entschlossen, das nächste Projekt in Dublin durchzuführen, mit der Option nach London zu wechseln, falls es die politische Situation zulässt.

 


Zehn Schüler/innen unseres vierten Jahrgangs werden den ersten Durchgang des Projekts vom 1. - 14. September 2019 absolvieren, während zwanzig Schüler/innen unseres dritten Jahrgangs vom 5. -18. Juli 2020 den zweiten Durchgang bestreiten werden. Die Kandidatenliste hängt auf dem schwarzen Brett vor dem Konferenzzimmer zur Einsicht auf.
Die endgültige Liste der genehmigten Projekte wird am 1. Mai 2019 veröffentlicht.
 Let‘s keep our fingers crossed!

In year four, our students can sign up for an intensive language course in English (FSPIE) preparing them for BEC Higher, a Cambridge certificate that is recognized worldwide. It is the high level of the exam (C1) that makes it a real challenge.


The exam covers all four skills (listening, reading, writing and speaking) in a business-related context.
Lena Bindreiter decided to take this difficult exam and passed.

 

Congratulations on your outstanding performance, Lena!

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